Da ist doch der Wurm drin!

 

… oder etwa doch nicht?

 

Für viele Tierbesitzer steht nun wieder das Entwurmen an. Doch ist dies zeitgemäß und überhaupt sinnvoll??

 

Viele Tierbesitzer entwurmen – auf Empfehlung und Anraten – Ihre Vierbeiner  im Frühjahr, vor der Weidesaison und/oder weitere 3-4 x im Jahr prophylaktisch, d.h. ohne zu wissen, ob Darmparasiten vorhanden sind und wenn ja, welche?!

Doch würdest du prophylaktisch Antibiotika einnehmen?

Gegen „eventuell vorhandene Bakterien“? Nein?

Gott sei Dank!! Ganz schön schlau bist du 😉

Schlau sind auch einige Länder um Deutschland herum bzw. darüber hinaus, denn auch sie haben eine prophylaktische Entwurmung – das heißt, ohne Nachweis – längst verboten.

Warum?

Auch hier ist der Vergleich mit Antibiotika recht günstig bzw. passend … Grund dafür ist eine mittlerweile sehr hohe Resistenzlage eingesetzter „Antiparasitika“. Was bedeutet, dass im Fall der Fälle, viele Wirkstoffe nicht mehr greifen und somit nicht erfolgreich eingesetzt werden können.

 

 

Die meisten Tiere brauchen aber gar keine Chemie. Auch viele wissenschaftliche Studien haben dies mittlerweile nachgewiesen.

Zudem bedeutet ein geringer und wenn dann sinnvoller Einsatz an Arzneimitteln, für dein Tier die beste Gesundheitsprophylaxe.

Denn ein gesunder Organismus – dazu gehört automatisch auch ein intaktes Darmmilieu – ist der beste Schutz vor Krankheiten und somit auch vor Parasiten.

 

 

 

Die Lösung? 

Zeitgemäßes Entwurmen, d.h. gezielt, wenn notwendig – ganz kurz gefasst!

Doch woher weißt du, ob eine Wurmkur notwendig ist?

Dies erfährst du über eine Kotprobe – einfach und stressfrei für dein Tier.

Wichtig ist bei dieser Vorgehensweise eine entsprechende Handhabung der Kotprobenentnahme, um eine möglichst hohe Genauigkeit, d.h. Sicherheit zu erreichen.

Ebenso ein regelmäßiges Schema, wann überprüft und kontrolliert werden sollte.

Du kannst mit einem individuellen Entwurmungsplan für dein Tier bereits im ersten Lebensjahr starten und seine Gesundheit damit optimal unterstützen und begleiten.

Tiere, die wie Pferde, in einer Gruppe/Herde gehalten werden, sollten sinnigerweise alle über diesen Weg gemanagt und ggf. behandelt werden.

Somit gilt bei dem Thema Darmparasiten, wie in vielen anderen Fällen auch ->

„Diagnostik VOR Therapie“

 

 

 

Wenn du dein Tier langfristig unterstützen möchtest, melde dich gerne bei mir.

Kotproben lasse ich einfach und unkompliziert über Vetscreen oder Enterosan untersuchen. Der Befund deines Tieres wird an mich als Therapeutin übermittelt und wir können gemeinsam das Ergebnis besprechen und – falls notwendig – eine gute, sowie sichere Lösung für deinen Vierbeiner finden.

 

 

Sonnige Grüße gehen an dich raus, 

deine Tanja