Gesunder Darm gleich gesundes Tier?!

 

Dein lieber Vierbeiner leidet unter wiederkehrenden Verdauungsproblemen, schlechtem Fell und Hautproblemen, Gewichtsverlust, chronischen Entzündungen und/oder Infektionen?

Ein Darm-Screening = Darmdiagnostik kann euch helfen!

Doch zuerst kurz an den „Anfang“ 🙂

 

 

 

 

Der Darm 

 

Der Darm als zentrales Organ, ist nicht nur für die Verdauung wichtig. Hier tummeln sich eine Vielzahl an Keimen. Sie sorgen selbstverständlich u.a. für die Verwertung von Nahrung, spielen aber auch z.B. eine wichtige Rolle in der Abwehr. Über 80% der Immunzellen werden dort gebildet, womit der Darm maßgeblich für die Gesundheit deines Tieres zuständig ist. Zudem werden über den Darm auch andere Organe beeinflusst. Daher können viele Krankheitskomplexe mit einer Störung des  Mikrobioms in Zusammenhang stehen.

 

 

Dysbalancen und mögliche Folgen

 

Eine weitere wichtige Aufgabe erfüllt die Mikrobiota, auch als „Darmflora“ bezeichnet, bei der Aufrechterhaltung der Darmbarriere. Ist diese gestört, können Krankheitserreger und Schadstoffe im Darm übertreten und zu Beschwerden führen. Ist diese Barriere länger beeinträchtigt, muss sich das Immunsystem ständig mit diesen Stoffen auseinandersetzen, einfach erklärt, und hat dadurch nur beschränkt Kapazitäten, für andere Krankheitskeime und Eindringlinge. Zudem entstehen in Folge häufig Unverträglichkeiten bis hin zu Allergien, sollte die Darmbarriere langfristig gestört sein.

 

 

Mögliche Folgen einer Dysbalance im Darm sind:

 

  • Verdauungsstörungen (Durchfall, Verstopfung, Blähungen, entzündliche Darmerkrankungen)
  • allergische Erkrankungen
  • Abwehrschwäche (Neigung zu Infekten, chronische Entzündungen, körperliche Schwäche)
  • Haut-/Fellprobleme (Ekzeme, Juckreiz, Alopezie, Pilzerkrankung, Ohrenentzündungen)
  • Mentale Auffälligkeiten (Apathie, Aggressivität)

 

 

Darmdiagnostik

 

Eine Kotuntersuchung vermittelt einen schnellen Überblick über die Zusammensetzung und Leistungsfähigkeit der Mikrobiota im Darm. Daneben lassen sich Aussagen zur Verdauungsleistung, sowie zur Funktionsfähigkeit der Darmschleimhaut und des intestinalen Immunsystems machen.

 

 

Vorteile einer Mikrobiomuntersuchung

 

Im Vergleich zu einer Darmspiegelung funktioniert das Ganze „non-invasiv“, d.h. es ist keine Sedierung oder Ähnliches notwendig. Auch werden deinem Tier dadurch keinerlei Schmerzen zugefügt oder Stress verursacht.

So können wir geringste Unstimmigkeiten nachweisen, auch im Anfangsstadium, die bei einer Darmspiegelung noch nicht oder gar nicht feststellbar sind.

Es können einzelne Parameter geprüft, aber auch komplette „Screenings“ durchgeführt werden. Gerne berate ich dich, je nach Symptomatik deines Tieres.

Dir steht es dabei völlig frei, ob du nur eine entsprechende Untersuchung für deinen Vierbeiner veranlassen, den Befund durch mich interpretieren lassen  und/oder auch gleich einen Behandlungsplan dazu haben möchtest.

 

 

 

Solltest du weitere Fragen zum Thema haben, melde dich gerne bei mir!

 

Herbstliche, sowie liebevolle Grüße, deine Tanja